Aktuelles

24 November
2016

Sitzung des Gesprächskreises "Frankreich / deutsch-französische Beziehungen" im Auswärtigen Amt

Unter Vorsitz der Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß fand am 24.11.16 im Internationalen Club des Auswärtigen Amtes eine Sitzung des Gesprächskreises "Frankreich/deutsch-französische Beziehungen" statt. Eingeladen hatten die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und das Frankreich-Referat des Auswärtigen Amts.

Die Teilnehmer aus dem Deutschen Bundestag, aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten zum Thema Ausbildung und Arbeitsmarkt in Deutschland und Frankreich.

Sie erörterten, welche Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit die beiden Länder verfolgen. Grenzüberschreitende Ausbildung zwischen Frankreich und Deutschland soll ermöglichen, berufliche Perspektiven für junge Menschen zu schaffen und Fachkräfte zu sichern.

Welche Initiativen gibt es bereits? Führen diese zu positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt? Wie gelingt die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und auf gesamteuropäischer Ebene?

Hindernisse für einen noch stärker vernetzten grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt sind fehlende Sprachkenntnisse, die unterschiedlichen Ausbildungssysteme in Deutschland und Frankreich und auch mangelnde Kenntnis über Ausbildungsmöglichkeiten im anderen Land und bisweilen auch bürokratische Hürden. Hier gilt es anzusetzen, um einen Beitrag zu leisten, das drängende Problem der Jugendarbeitslosigkeit zu lösen.

18 November
2016

Staatspräsident Hollande zu Besuch in Berlin

Kanzlerin Merkel hat Frankreichs Staatspräsident Hollande zu einem Spitzentreffen europäischer Staats- und Regierungschefs mit dem in Berlin weilenden US-Präsidenten Obama ins Bundeskanzleramt eingeladen.

Zum Gästequintett der Kanzlerin gehören neben Obama und Hollande Italiens Ministerpräsident Renzi und seine Pendants aus Großbritannien, May, und Spanien, Rajoy.

Themen sind unter anderem die Situation in der Ukraine und der Kampf gegen die Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staates. Daneben berät sich die Runde zum Brexit und dessen Folgen.

Finden Sie hier die Pressemitteilung der Bundesregierung.

18 November
2016

Frankreichs Premierminister Valls in Berlin

Valls, der am 17.11.16 den Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung im Berliner Hotel Adlon eröffnete, warnte in seiner Rede vor zunehmendem Nationalismus und Egoismus in Europa. Europa, so Valls weiter, könne daran "sterben".

Angesichts dieser Gefahr müssten Frankreich und Deutschland noch enger zusammenarbeiten und ihre Volkswirtschaften noch mehr aufeinander abstimmen.

Deutschland, so Valls, müsse mehr investieren, um das Wachstum auf dem Kontinent anzukurbeln.

Später am Tag traf Valls Bundesjustizminister Maas und Vizekanzler Gabriel.

18 November
2016

Staatsminister Roth im ARTE-Interview

Im Interview mit ARTE beschrieb Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt, die Folgen der US-Wahl für Europa.

Der Wahlausgang, so Roth, sei eine Überraschung, man sei deshalb aber nicht in Panik verfallen.

Entscheidend sei nun, dass Europa "mit einer Stimme" spreche - gerade das deutsch-französische Verhältnis sei in diesem Zusammenhang wichtiger denn je.

Finden Sie hier das vollständige Interview.

16 November
2016

Staatsminister Roth in Paris

Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, besuchte am 14.11.16 eine erst kürzlich eröffnete Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Paris. Er wurde begleitet von Dominique Versini, stellvertretende Pariser Bürgermeisterin, und Nikolaus Meyer-Landrut, dem deutschen Botschafter in Frankreich.

Roth zeigte sich während seines Besuchs beeindruckt von der Arbeit, die Stadt und Flüchtlingshelfer in der Einrichtung leisten.

Später am Tag traf sich Roth mit seinem französischen Amtskollegen, Europastaatssekretär Harlem Désir, zum Austausch über aktuelle europapolitische, bilaterale und transatlantische Themen.

14 November
2016

Frankreich gedenkt der Opfer der Anschläge vom 13.11.15

Die stille Gedenkzeremonie, bei der Staatspräsident Hollande keine Rede hielt, begann am Stadion „Stade de France“, wo auch die Anschlagsserie ihren Anfang genommen hatte.

Anschließend besuchte Hollande zusammen mit der Pariser Bürgermeisterin, Anne Hidalgo, einzeln die übrigen Anschlagsorte, zu denen neben öffentlichen Plätzen und Restaurants die Konzerthalle "Bataclan" gehört.

Einer Schweigeminute für die Opfer folgte schließlich ein Gottesdienst in der Kathedrale „Notre-Dame“.

Die Bundesregierung sprach Frankreich am Jahrestag der Anschläge ihre Anteilnahme aus; so twitterte Regierungssprecher Seibert: «Wir gedenken der Opfer. Deutschland steht an der Seite Frankreichs im Kampf gegen den Terror.»

Vizekanzler Gabriel schrieb, Freiheit, Offenheit und Menschlichkeit seien «unsere stärkste Waffe gegen Terroristen».

8 November
2016

Béatrice Angrand erhält französische Ordensauszeichnung

Für ihr langjähriges Engagement wird die Generalsekretärin des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW), Béatrice Angrand, am 08.11.16 im Range eines "chevalier" in die französische Ehrenlegion ("Légion d’honneur") aufgenommen.

Béatrice Angrand ist seit 2009 Generalsekretärin des DFJW, seit 2012 gemeinsam mit Dr. Markus Ingenlath, dem deutschen Teil des Generalsekretärtandems des DFJW.

Die Aufnahme in die Ehrenlegion stellt die höchste Auszeichnung des französischen Staates dar. Die Aushändigung der Ordensinsignien erfolgt durch Frankreichs Außenminister Ayrault.

Erfahren Sie hier mehr über das DFJW und Béatrice Angrand (externer link).

8 November
2016

Ministerpräsident Bodo Ramelow auf Frankreichreichreise

Im Rahmen seiner Frankreichreise am 08. und 09.11.16 wird Thüringens Ministerpräsident Ramelow zunächst den französischen Außenminister Ayrault treffen.

Daneben stehen unter anderem Gespräche mit Mitgliedern der Deutsch-Französischen Freundschaftsgruppe des französischen Senats, französischen Gewerkschaftsvertretern und deutschen Studenten in Paris auf dem Programm.

Schließlich wird Ramelow den Präsidenten der Region Hauts-de-France, Xavier Bertrand, treffen, um Gespräche über die langjährige Partnerschaft Thüringens mit der Picardie, die im Rahmen der französischen Territorialreform in der neuen Großregion Hauts-de-France aufgegangenen ist, zu führen.

4 November
2016

Deutsch-französische Strategien zur Integration: erste Bilanz

Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung der Botschaft Frankreichs in Berlin zog Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, eine erste Bilanz zu den bisher erreichten Ergebnissen auf Grundlage ihres gemeinsam mit dem französischen Außenminister, Jean-Marc Ayrault, verfassten Berichts zur Förderung der Integration in Deutschland und Frankreich.

Den Bericht hatten Kramp-Karrenbauer und Ayrault im Auftrag des 18. Deutsch-Französischen Ministerrats in Metz verfasst und dort an Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Hollande übergeben.

Kramp-Karrenbauer beschrieb als wichtige Erkenntnis des Berichts, dass beide Länder trotz unterschiedlicher Ausgangssituationen bei der Integration voneinander lernen und so auch gesamteuropäische Lösungsansätze entwickeln könnten. Dabei sei es besonders wichtig, gerade die jungen Menschen in beiden Ländern von vornherein mit einzubinden.

Integration, so Kramp-Karrenbauer, könne gelingen, wenn einerseits die Aufnahmegesellschaft Zuwanderern offen gegenüberstehe, andererseits aber die Zuwanderer den Wertekanon der Aufnahmegesellschaft akzeptierten.

31 Oktober
2016

Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf Frankreichreise

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und amtierende Bundesratspräsidentin, reist ab dem 31.10.16 zu mehreren politischen Gesprächen nach Frankreich.

Am 03.11.16 schließlich wird sie in Paris ihr französisches Pendant als Bundesratspräsidentin, Senatspräsident Gérard Larcher, treffen. Auch ein Gespräch mit dem französischen Außenminister, Jean-Marc Ayrault, ist vorgesehen.

Finden Sie hier die Pressemitteilung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.