Aktuelles

18 Januar
2017

18.01.17: Live-Chat mit dem deutschen Botschafter in Frankreich...

Am 18.01.2017 zwischen 15.30 und 16.30 Uhr können Sie sich auf der Facebook-Seite der Botschaft Paris mit dem deutschen Botschafter in Frankreich, Nikolaus Meyer-Landrut, live austauschen. Sie können ihm all Ihre Fragen zu Deutschland und aktuellen, tagespolitischen Themen stellen.

Hier mitmachen!

12 Januar
2017

Der Auswärtige Ausschuss des Bundestages in Paris

Abgeordnete des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag reisten am 11.01.17 nach Paris, um gemeinsam mit Abgeordneten der "Commission des affaires étrangères", dem Gegenstück des Auswärtigen Ausschusses im französischen Parlament, der „Assemblée Nationale“, zu tagen.

Schwerpunktthemen waren die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, aktuelle Herausforderungen für die EU, das Verhältnis zu Russland sowie der Nahe Osten.

Die Ausschüsse und ihre Vorsitzenden (aktuell Norbert Röttgen auf deutscher Seite und Elisabeth Guigou auf französischer Seite) pflegen traditionell einen engen Austausch und treffen sich in regelmäßigen Abständen zu gemeinsamen Sitzungen.

Erfahren Sie hier mehr zum Auswärtigen Ausschuss des Bundestages.

21 Dezember
2016

Neuer Innenminister Frankreichs zu Antrittsbesuch in Berlin

Der neue Innenminister Frankreichs, Le Roux, besuchte am 19.12.16 zum ersten Mal seinen deutschen Amtskollegen de Maizière. Le Roux folgt im Amt Bernard Cazeneuve nach, der als Premierminister den zurückgetretenen Manuel Valls ersetzt.

Unter anderem besprachen sich Le Roux und de Maizière zu den Themen Migration und Asylpolitik, Kooperation und Informationsaustausch etwa im Kampf gegen Terrorismus und Wohnungseinbruch sowie zur Zusammenarbeit auf EU-Ebene.

Finden Sie hier mehr Details und einen Mitschnitt der gemeinsamen Pressekonferenz.

14 Dezember
2016

Staatspräsident Hollande bei der Deutsch-Französischen Digitalkonferenz

Was ist die Deutsch-Französische Digitalkonferenz?

Sie geht auf eine Vereinbarung von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Hollande anlässlich des deutsch-französischen Ministerrats im März 2015 zurück und wird gemeinsam von den Wirtschaftsministern beider Länder ausgerichtet.

Die erste Ausgabe fand im Oktober 2015 in Paris statt, die zweite nun in Berlin. Geladen waren ca. 300 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik.

Reden von Staatspräsident und Kanzlerin

Hollande betonte in seiner Rede, dass ein gesamteuropäischer digitaler Binnenmarkt notwendig sei. Dazu benötige man eine mittel- und langfristige gemeinsame Strategie.

Bundeskanzlerin Merkel unterstrich ihrerseits die Bedeutung der Bildung beim digitalen Wandel. Es sei existenziell notwendig, Kinder mit der Bildung auszustatten, die sie in der Zukunft der digitalen Welt benötigten.

Finden Sie hier mehr Details und die Rede der Bundeskanzlerin im Wortlaut.

Gemeinsames Gespräch

Daneben haben sich Präsident Hollande und Kanzlerin Merkel im Vorfeld des am 15.12.16 stattfindenden EU-Gipfels zu einem gemeinsamen Gespräch getroffen. Themen waren unter anderem die Lage in Syrien und der Ukraine sowie eine gemeinsame europäische Migrationspolitik. Finden Sie hier die Pressestatements.

9 Dezember
2016

Europastaatsminister Roth eröffnet Doisneau-Ausstellung

Die am 08.12.16 von Staatsminister Michael Roth eröffnete Doisneau-Ausstellung zeigt 100 ausgewählte Werke des französischen Fotografen aus den 1940er und -50er Jahren.

Finden Sie hier mehr zur Ausstellung und zu Robert Doisneau.

Finden Sie hier die Rede von Staatsminister Michael Roth anlässlich der Ausstellungseröffnung.

8 Dezember
2016

Deutsch-französischer Zukunftsdialog 2017

Was ist der Deutsch-französische Zukunftsdialog....

Gemeinsam mit dem Institut français des relations internationales (Ifri) und der Robert Bosch Stiftung organisiert die renommierte Deutsch-Französische Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) seit dem Jahr 2007 den „Deutsch-französischen Zukunftsdialog“, ein Programm, das dem Aufbau eines Netzwerks deutscher und französischer Nachwuchsführungskräfte dient.

...und wer kann sich für die Aufnahme in den Jahrgang 2017 bewerben?

Zielgruppe sind deutsche und französische Hochschulabsolventen zwischen 25 und 35 Jahren, die ihre berufliche Laufbahn in den Bereichen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Medien oder Technik begonnen haben. Auch Doktoranden können an dem Programm teilnehmen.

Finden Sie hier nähere Informationen und reichen Sie Ihre Bewerbung ein.

7 Dezember
2016

Europastaatsminister Michael Roth in Paris

Europastaatsminister Roth ist am 6. Dezember mit dem neuen französischen Innenminister zusammengetroffen. Der bisherige Vorsitzende der Sozialisten im französischen Parlament, Bruno Le Roux, nahm an der Sitzung der Fraktion teil, deren Vorsitzender er bis zum Morgen noch gewesen war. Roth warb im EU-Ausschuss des Senats und vor Abgeordneten für einen deutsch- französischen Schulterschluss: "Wir müssen gemeinsam für unsere Werte eintreten. Das Versprechen von Wohlstand und Solidarität gilt für alle Menschen in Europa. Das Europa der Solidarität und des sozialen Zusammenhalts muss neu belebt werden."

Michael Roth, der auch Beauftragter für die deutsch- französischen Beziehungen ist, traf am 6. Dezember in Begleitung seines französischen Kollegen, Harlem Désir, mit Abgeordneten des französischen Parlaments zusammen. Zuvor hatte er sich mit dem gerade zum Innenminister ernannten Bruno Le Roux über Fragen der künftigen Zusammenarbeit, u.a. beim Deutsch-Französischen Integrationsrat ausgetauscht.

Während seines Besuchs informierte Roth sich am Lycée Diderot über die Berufsausbildung in Frankreich und Perspektiven der Zusammenarbeit u.a. im Rahmen der Initiative Ecoles Entreprises (www.ecoleentreprise.fr).

Bei einem Treffen mit Aktivisten der Nichtregierungsorganisationen Coexister (www.coexister.fr) und Singa (www.singa.fr) ging es um Fragen des Dialogs der Religionen, der Toleranz, des Laizismus (strikte Trennung von Staat und Kirche) und der Integration.

Im Gespräch mit dem EU-Ausschuss des französischen Senats fand Roth offene Ohren für eine kontinuierliche Zusammenarbeit Frankreichs und Deutschlands in Europa. Die bevorstehenden Wahlkämpfe in Frankreich und Deutschland dürften, so Roth, zu keiner Unterbrechung führen. Die Bewährungsproben in Europa selbst und die militärischen Konflikte in der Nachbarschaft erforderten entschlossenes Handeln.

Der Besuch in Paris wurde abgerundet durch ein Gespräch mit Studierenden über Europapolitik und die deutsch-französischen Beziehungen.

24 November
2016

Sitzung des Gesprächskreises "Frankreich / deutsch-französische Beziehungen" im Auswärtigen Amt

Unter Vorsitz der Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß fand am 24.11.16 im Internationalen Club des Auswärtigen Amtes eine Sitzung des Gesprächskreises "Frankreich/deutsch-französische Beziehungen" statt. Eingeladen hatten die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und das Frankreich-Referat des Auswärtigen Amts.

Die Teilnehmer aus dem Deutschen Bundestag, aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten zum Thema Ausbildung und Arbeitsmarkt in Deutschland und Frankreich.

Sie erörterten, welche Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit die beiden Länder verfolgen. Grenzüberschreitende Ausbildung zwischen Frankreich und Deutschland soll ermöglichen, berufliche Perspektiven für junge Menschen zu schaffen und Fachkräfte zu sichern.

Welche Initiativen gibt es bereits? Führen diese zu positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt? Wie gelingt die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und auf gesamteuropäischer Ebene?

Hindernisse für einen noch stärker vernetzten grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt sind fehlende Sprachkenntnisse, die unterschiedlichen Ausbildungssysteme in Deutschland und Frankreich und auch mangelnde Kenntnis über Ausbildungsmöglichkeiten im anderen Land und bisweilen auch bürokratische Hürden. Hier gilt es anzusetzen, um einen Beitrag zu leisten, das drängende Problem der Jugendarbeitslosigkeit zu lösen.

18 November
2016

Staatspräsident Hollande zu Besuch in Berlin

Kanzlerin Merkel hat Frankreichs Staatspräsident Hollande zu einem Spitzentreffen europäischer Staats- und Regierungschefs mit dem in Berlin weilenden US-Präsidenten Obama ins Bundeskanzleramt eingeladen.

Zum Gästequintett der Kanzlerin gehören neben Obama und Hollande Italiens Ministerpräsident Renzi und seine Pendants aus Großbritannien, May, und Spanien, Rajoy.

Themen sind unter anderem die Situation in der Ukraine und der Kampf gegen die Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staates. Daneben berät sich die Runde zum Brexit und dessen Folgen.

Finden Sie hier die Pressemitteilung der Bundesregierung.

18 November
2016

Frankreichs Premierminister Valls in Berlin

Valls, der am 17.11.16 den Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung im Berliner Hotel Adlon eröffnete, warnte in seiner Rede vor zunehmendem Nationalismus und Egoismus in Europa. Europa, so Valls weiter, könne daran "sterben".

Angesichts dieser Gefahr müssten Frankreich und Deutschland noch enger zusammenarbeiten und ihre Volkswirtschaften noch mehr aufeinander abstimmen.

Deutschland, so Valls, müsse mehr investieren, um das Wachstum auf dem Kontinent anzukurbeln.

Später am Tag traf Valls Bundesjustizminister Maas und Vizekanzler Gabriel.