Mehr im Netz

19 Februar
2012

DFJW-Blog "Berlinale im Dialog"


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Verfolgen Sie live die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin mit dem deutsch-französischen Blog des DFJW! Junge Kritiker und Filmliebhaber berichten in Artikeln und Videos vom Festival, auf Deutsch und auf Französisch, natürlich im Original mit Untertiteln.

Nicht zu vergessen: ein exklusiver Blick hinter die Kulissen mit der Jury vom Dialogue-en-perspective-Preis!
13 Februar
2012

82 Prozent der Franzosen haben ein positives Deutschlandbild

Laut einer Umfrage des Ifop-Instituts im Auftrag der deutschen Botschaft
in Paris ist die deutsch-französische Freundschaft gesellschaftlich fest
verankert.

82% der Franzosen geben an, eine sehr gute (19%) oder ziemlich gute

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(63%) Ansicht über Deutschland zu haben. Eine relative Mehrheit (43%)
glaubt außerdem, dass die Eurokrise beide Länder dazu bringen wird, noch
enger zu kooperieren.

Die Umfrage wurde vom 4. bis 6. Januar 2012 mit einem repräsentativen
Querschnitt von 1.005 Personen durchgeführt.

Ziel der Umfrage ist es, in Vorbereitung auf das 50-jährige Jubiläum des
Elysée-Vertrags im Jahr 2013 "ein klares Bild über die Wahrnehmung
Deutschlands und der deutsch-französischen Beziehungen in Frankreich" zu
erhalten, so der deutsche Botschafter in Frankreich, Reinhard Schäfers.
Darüber hinaus sollen die Ergebnisse dieser Studie es ermöglichen,
"erzielte Erfolge und Verbesserungspotentiale zu identifizieren und zu
ermitteln, was gegebenenfalls völlig neu zu überdenken ist".
7 Februar
2012

Merkel und Sarkozy sollten "eine Art von Marshall-Plan für Griechenland" entwickeln

Politologe bezweifelt Erfolg des bisherigen Kurses

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Am Abend haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy im Fernsehen ihre Rettungspolitik für Europa verteidigt: Der Politologe Stefan Seidendorf dagegen empfiehlt einen anderen Ansatz - der sich im wirtschaftlich geschwächten Nachkriegseuropa schon einmal bewährt hat.
7 Februar
2012

"Ich glaube nicht, dass die Franzosen ein deutsches Modell brauchen"

Journalist Gerard Foussier zu Sarkozys Deutschlandbegeisterung

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Für den Chefredakteur der Zeitschrift "Documents", Gerard Foussier, war das Fernsehinterview von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy eine Art Wahlkampfveranstaltung, doch: Für Sarkozy, der sich im März zur Wiederwahl stellt, könne dessen Deutschlandbegeisterung nach hinten losgehen.
7 Februar
2012

Deutsch-französisches Geturtel

Präsident Sarkozy und Kanzlerin Merkel versichern sich im Interview ihre gegenseitige Bewunderung

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Präsident Sarkozy und Kanzlerin Merkel versichern sich im Interview ihre gegenseitige Bewunderung. Nebenbei hilft die eine dem anderen im Wahlkampf.

...

Sarkozy sieht sie in der Tradition von Adenauer und de Gaulle. Merkel spricht von dem Wunder, das beide Staaten miteinander seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt hätten.

Das bedeutet, die beiden wichtigsten EU-Staaten sind in der Krise nicht auseinander zu dividieren. Bis zu dieser Einigkeit war es ein langer Weg – und sie hat Risse. Denn der sprunghafte Sarkozy und die pragmatische Merkel besitzen nicht nur sehr unterschiedliche Naturelle. Sie hatten auch mindestens ebenso unterschiedliche Vorstellungen von der Rettungspolitik.

Als Nebensache versuchte Merkel einen nicht unwichtigen Punkt herunterzuspielen. Sie säßen ja in ihren staatspolitischen Funktionen hier, betonte sie ganz zu Beginn des Gesprächs. Das zielt auf einen Vorwurf, der im Vorfeld des Interviews heftig diskutiert wurde. Staatspolitiker unter sich, nicht Parteipolitiker.

Denn Merkel hat noch ein anderes Ziel. Sie will ihrem konservativen Kollegen im Wahlkampf helfen. Sarkozys Aktien sinken derzeit im innenpolitischen Kampf vor der Präsidentschaftswahl im April, sein sozialistischer Herausforderer François Hollande liegt in den Umfragen vorn.

...
Mehr : taz.de
6 Februar
2012

Schlüsselübergabe im Hôtel Lully: Annette Schavan und Laurent Wauquiez besuchen DFK Paris

Bundesforschungsministerin Annette Schavan und ihr französischer Amtskollege Laurent Wauquiez werden am 6. Februar an der feierlichen Schlüsselübergabe des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris (DFK) teilnehmen, das seinen Sitz von der Place des Victoires in das nahegelegene Hôtel Lully verlegt hat.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan und ihr französischer Amtskollege Laurent Wauquiez werden am 6. Februar an der feierlichen Schlüsselübergabe des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris (DFK) teilnehmen, das seinen Sitz von der Place des Victoires in das nahegelegene Hôtel Lully verlegt hat. Am Rande des Deutsch-Französischen Ministerrats drücken sie damit gemeinsam ihre Wertschätzung für das 1997 gegründete Forum aus. »Ich freue mich, dass das Deutsche Forum für Kunstgeschichte mit dem Hôtel Lully ein historisch bedeutsames Domizil gefunden hat, das seiner Bedeutung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit gerecht wird«, sagte Schavan.

Das DFK wurde eingerichtet, um die deutschsprachige Frankreichforschung auf dem Gebiet der Kunstgeschichte zu konzentrieren und zugleich das Interesse der französischen Geisteswissenschaften an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Kunst in Deutschland sowie der deutschsprachigen Kunstgeschichte zu befördern. In den letzten Jahren formte es der Direktor Andreas Beyer zu einem Ort des lebendigen Austauschs internationaler Kunsttheorie. Nach vielen erfolgreichen Jahren hinter den majestätischen, von Jules Hardouin-Mansart entworfenen Fassaden mit Kolossalordnung und Blick in das Platzrund, hatten die alten Räumlichkeiten den Anforderungen an einen vitalen Bibliotheks- und Institutsbetrieb sowie der gestiegenen Mitarbeiterzahl nicht mehr annähernd genügt. Die neue Residenz aus dem 17. Jahrhundert verdankt ihre Errichtung dem aus Italien stammenden Hofkomponisten Ludwigs XIV., Jean-Baptiste Lully, der nach einer lokalen Legende für den Erwerb des Terrains und die Errichtung des Baus mit 11.000 livres von Molière unterstützt wurde.

Das DFK Paris ist Teil der bundesunmittelbaren Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA), die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern fördert. Derzeit unterhält sie zehn Institute mit Standorten in Beirut, Istanbul, Kairo, London, Moskau, Paris, Rom, Tokyo, Warschau und Washington.
6 Februar
2012

Deutsch-französische Regierungs-Konsultationen in Paris


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Bundeskanzlerin Merkel ist mit zahlreichen Ministern zu einem deutsch-französischen Spitzentreffen nach Paris gereist. Schwerpunktthema der Konsultationen mit Präsident Sarkozy und französischen Regierungsvertretern ist die Abwendung einer drohenden Staatspleite Griechenlands. Außerdem stehen die Krise des Euro und die Fiskal- und Wirtschaftspolitik auf der Tagesordnung. Die Regierungen wollen unter anderem konkrete Vorschläge zu einer einheitlichen Körperschaftssteuer präsentieren. Im Anschluss an den deutsch-französischen Ministerrat werden sich Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Sarkozy gemeinsam zu den Ergebnissen äußern.
13 Januar
2012

Der Prozess gegen das Satiremagazin "Le Canard Enchainé"


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Le canard enchainee (c) dpa/pa


"Die Pressefreiheit nutzt sich nur ab, wenn man sich ihrer nicht bedient" - dieses Motto ziert seit nunmehr 97 Jahren die letzte von acht Seiten des "Canard Enchainé", der Mittwochs erscheinenden satirischen Zeitung, dieser wahren Institution in der französischen Presselandschaft. ...
Das Blatt, das bis heute keine Webseite hat, die besten Karikaturisten beschäftigt und seine Journalisten, von denen manche noch mit der Hand schreiben, am besten bezahlt, das ungewöhnlich frech und extrem seriös zugleich ist, es hat in seiner langen Geschichte eine schier unglaubliche Anzahl von politischen Affären und Skandalen enthüllt. ...
Das Blatt enthüllte, dass für die größte französische Baustelle der nächsten Jahre - das neue Verteidigungsministerium, das über drei Milliarden Euro kosten wird - die Baufirma Bouygues den Zuschlag dank unlauterer Mittel bekommen hatte - ein Beamter des Verteidigungsministeriums hatte ihr vorab Informationen zugespielt, über die die Konkurrenten nicht verfügten.
Bouygues führt nun Klage gegen die Zeitung wegen Verleumdung und fordert neun Millionen Euros Schadenersatz - den Canard Enchainé lässt das kalt.
21 Dezember
2011

Frankreichs Medien hofieren Marine Le Pen

Parteiführerin gilt als Politstar ersten Ranges

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(c) dpa/pa


Während Front-National-Gründer Jean-Marie Le Pen in der Öffentlichkeit als unverbesserlicher Rechtsradikaler galt, genießt seine Tochter Marine Le Pen den Ruf als talentierte moderne Politikerin. Besonders sichtbar ist das neue Verhältnis zur rechtsradikalen Partei bei TV und Radio. Dort ist die Parteichefin längst Stammgast.

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9 Dezember
2011

Merkels Wort gilt - aber nur auf dem Festland

Wer nicht für uns ist, ist gegen uns: Merkel und Sarkozy peitschen ihre Euro-Pläne durch. Länder wie Großbritannien bleiben auf der Strecke. Der große Wurf ist damit passé. Und die Schrumpflösung birgt neue Risiken.