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11 Mai
2016

Bewerbungsaufruf: Gay-Lussac-Humboldt-Preis 2016

Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis ist ein 1981 vom französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing und seinem Amtskollegen Bundeskanzler Helmut Schmidt auf Empfehlung der deutschen und französischen Forschungsministerien geschaffener deutsch-französischer Wissenschaftspreis.

Der im Dezember 1982 erstmals verliehene Preis soll exzellente Forscher auszeichnen, die sich durch herausragende Beiträge in der Wissenschaft einen Namen gemacht haben und die für die Zusammenarbeit beider Länder stehen.

Der Gay-Lussac-Humboldt-Preis wird vom französischen Hochschul- und Forschungsministerium an deutsche Forscher vergeben, die von französischen Forschern nominiert werden.

Der Preis wird vorzugsweise an zwei Forscher mit unterschiedlichem Profil verliehen und ist mit 60.000 Euro dotiert.

Der Preis wird jeweils an einen renommierten Forscher und einen Nachwuchsforscher verliehen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2016.

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3 Mai
2016

Deutsch-Französische Ministerreise in die Sahelzone

Außenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Ayrault sind am 01.05. erneut zu einer gemeinsamen Reise aufgebrochen. Dieses Mal geht es in die afrikanische Sahelzone, nach Mali und Niger. Bei der Ankunft in Bamako sagte Steinmeier, der gemeinsame Besuch signalisiere im Namen der ganzen Europäischen Union Unterstützung für den malischen Stabilisierungsprozess.
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13 April
2016

Präsentation des Berichtes von Jean-Marc Ayrault und Annegret Kramp-Karrenbauer bezüglich der Förderung von Integration in unseren Gesellschaften

Präsentation des Berichtes von Jean-Marc Ayrault und Annegret Kramp-Karrenbauer bezüglich der Förderung von Integration in unseren Gesellschaften

Am 07. April 2016 haben Jean-Marc Ayrault, Minister für Auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung, und Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin im Saarland, auf dem 18. deutsch-französischen Ministerrat in Metz ihren Bericht zur Förderung von Integration innerhalb unserer Gesellschaften präsentiert. Dieser enthält eine vergleichende Analyse der Integration in Frankreich und in Deutschland sowie konkrete Vorschläge zu bilateraler Kooperation.
Mit dieser Aufgabe wurden sie durch den letzten deutsch-französischen Ministerrat am 31. März 2015 betraut.
Zehn Jahre nach der Einführung der ersten deutsch-französischen Kooperation für Integration und Chancengleichheit im Jahr 2006, war es notwendig, dieser neuen Schwung zu geben und sie weiterzuführen. Im Bericht wird die Gründung eines deutsch-französischen Rats für Integration vorgeschlagen. Dieser wird ermöglichen, dass das deutsch-französische Büro der Jugend, die Zivilgesellschaft sowie die Forscher und Verwaltungen der beiden Länder künftig enger zusammenarbeiten. Dadurch soll die Entwicklung bilateraler Projekte gefördert und der Austausch von Erfahrungen zwischen deutschen und französischen Akteuren im Bereich Integration erleichtert werden.

Die Vorschläge des Berichts:

- richten sich vorrangig an die Jugend der beiden Länder, und zwar im Zuge einer Steigerung des Anteils von „Jugendlichen mit besonderem sozialen Förderbedarf“ an den Austauschprogrammen und Begegnungen des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) -Einrichtung eines neuen Freiwilligendienstes des DFJW für Jugendliche mit besonderem sozialen Förderbedarf, Intensivierung der Austausche in der beruflichen Bildung-

- stellen den Kampf gegen Diskriminierung in den Mittelpunkt unserer gemeinsamen Aktion, und zwar über eine mögliche Umsetzung in Deutschland des in Frankreich bereits eingeführten Labels der Vielfalt und der allgemeinen Umsetzung eines Tages der Vielfalt in den Unternehmen, die in Deutschland und in Frankreich an Unternehmensinitiativen zur Förderung von Vielfalt in der Arbeitswelt beteiligt sind;

- zielen darauf ab, die deutsch-französische Generierung von Wissen über die Themen von Immigration, Integration und Interkulturalität weiter zu entwickeln. Dies soll in Anknüpfung an den von France Strategie am 11. Dezember 2015 organisierten deutsch-französischen Studientag erfolgen, und soll insbesondere die Netzwerke der deutsch-französischen Hochschule mobilisieren;

8 April
2016

Sitzung des Deutsch-Französischen Ministerrats (DFMR) in Metz

Am 07.04.2016 fand in Metz der 18. Deutsch-Französische Ministerrat statt

Am 07.04.2016 fand in Metz der 18. Deutsch-Französische Ministerrat statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident François Hollande und Ministerinnen und Minister beider Regierungen tauschten sich insbesondere über die Schwerpunktthemen Integration, Flüchtlingspolitik, Terrorismusbekämpfung sowie die Außen- und Sicherheitspolitik aus.

Im Rahmen des DFMR traf sich außerdem der Deutsch-Französische Verteidigungs- und Sicherheitsrat der Außen- und Verteidigungsminister.
Aus Anlass des DFMR lobten die beiden Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Jean-Marc Ayrault den Deutsch-Französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit aus, der ab 2016 jährlich gemeinsam von deutschen und französischen Botschaften verliehen wird.
Zu Beginn des DFMR tauschten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident François Hollande auf einem vom Deutsch-Französischen Jugendwerk organisierten «Weltcafé» mit deutschen und französischen Jugendlichen über Integration und Chancengleichheit aus.
Die beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit, StM Michael Roth und StS Harlem Désir, sowie die beiden Innenminister Thomas de Maizière und Bernard Cazeneuve unterzeichneten ein Protokoll über den grenzüberschreitenden Einsatz von Luftfahrzeugen zur Ergänzung des Abkommens über die Zusammenarbeit der Polizei- und Zollbehörden in den Grenzgebieten.
Jean-Marc Ayrault und die Ministerpräsidentin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, übergaben ihren Bericht über die Förderung der Integration, den sie auf der Basis des Beschlusses des letzten DFMR am 31.03.2015 in Berlin mit Unterstützung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, StM’in Aydan Özoğuz, erarbeitet hatten.

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Gemeinsame Erklärung
23 Februar
2016

Gemeinsame Reise von Bundesaußenminister Steinmeier und seinem französischen Amtskollegen nach Kiew

"Jetzt nicht noch mehr Zeit verlieren!"

Außenminister Frank-Walter Steinmeier und sein französischer Amtskollege Jean-Marc Ayrault sind am 23.02. von ihrer gemeinsamen Reise in die Ukraine zurückgekehrt. In der Hauptstadt Kiew trafen sie unter anderem Präsident Poroschenko und Premierminister Jazenjuk sowie Vertreter der OSZE und die Vorsitzenden der führenden Parlamentsfraktionen. Im Anschluss rief Steinmeier zur schnellen Fortführung des Reformkurses auf. Denn:"Nur wer nach innen stabil ist und sich zukunftsfest aufstellt, kann auch Bedrohungen von außen besser widerstehen."

mehr: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/A...

30 September
2015

Weimar in Paris - 30. September 2015

Treffen der deutschen Staatsminister für Europa, Michael Roth, mit seinem französischen und seinem polnischen Amtskollegen, Harlem Désir und Rafal Trzaskowski

Zu einem "Weimarer Dreieck" der Europaminister ist der deutsche Staatsminister für Europa, Michael Roth, am 30. September mit seinem französischen und seinem polnischen Amtskollegen, Harlem Désir und Rafal Trzaskowski, zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen dabei die gemeinsame Flüchtlings-, Wirtschafts- und Energiepolitik. Am Abend überreichten die drei Europaminister den Adam-Mickiewicz-Preis für besondere Verdienste um die deutsch-fanzösisch-polnische Zusammenarbeit an Adam Michnik, Edgar Morin und Wolf Lepenies.

Eine gemeinsame europäische Antwort finden

Im Zentrum der intensiven Gespräche stand die globale Flüchtlingskrise. Dabei ging es sowohl um die Unterstützung in den Herkunfts- und Transitländern als auch um die Abstimmung und Zusammenarbeit in der Europäischen Union. „Auf eine so vielschichtige Herausforderung, werden wir keine einfache Antwort finden. Wichtig ist, dass wir eine gemeinsame europäische, eine solidarische Antwort finden: sei es bei der Unterstützung in den Herkunftsländern, beim Kampf gegen menschenverachtende Schlepperbanden, bei der Aufnahme und bei der Integration von Flüchtlingen“, so Roth vor dem Treffen.

Sorge bereite den Ministern der in fast allen EU-Mitgliedstaaten zunehmende Populismus und Nationalismus. Es gelte, diese Tendenzen durch konkretes und schnelles Handeln einzudämmen, betonnte Staatsminister Roth. „Von Europas Fähigkeit, diesen Bewährungsproben zu begegnen, hängt seine Zukunft ab. Unser gemeinsames europäisches Projekt und sein Platz in der Geschichte stehen auf dem Spiel“, heißt es in der gemeinsam veröffentlichten Erklärung.

Europas zentrale Rolle im Kampf gegen den Klimawandel

Trotz der immensen Aufgabe dürften dabei andere Aufgaben nicht aus dem Blick geraten, fügte der Europa-Staatsminister an. So sei man sich im Vorfeld der Pariser Klimakonferenz einig, dass Europa beim Kampf gegen die Erderwärmung auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen müsse. Und auch beim Einsatz für mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa sei Eile geboten.

Die drei Europaminister kamen überein, sich beim nächsten Allgemeinen Rat im Oktober im Luxemburg gemeinsam für „eine verstärkte politische Steuerung sowie eine bessere Koordinierung der Wirtschaftspolitik, mehr soziale Konvergenz, mehr demokratische Legitimität und eine eigenständige Fiskalkapazität zur Unterstützung von Investitionen und Innovation“ einzusetzen.

16 Juni
2015

Der Bevollmächtigte für die deutsch-französischen kulturellen Beziehungen

Scholz sagte zur Amtsübernahme: „Gerade in dieser Zeit ist unsere Freundschaft mit Frankreich besonders wichtig. Ich freue mich sehr, als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten im Kultur- und Bildungsbereich zu koordinieren und im Sinne von Bund und Ländern mit unserem westlichen Nachbarn zu gestalten. Hamburg pflegt seit Langem enge Beziehungen zu Frankreich. So sind Hamburg und Marseille seit 1958 städtepartnerschaftlich verbunden, und Frankreich ist nach wie vor Hamburgs größter Handelspartner. Heute findet in vielen Bereichen ein reger Austausch statt: Kultur, Schule, Universitäten, Ausbildung, Sozialkooperationen und Wirtschaft. Hier leistet Hamburg mit den Airbus-Werken schon jetzt einen wichtigen Beitrag zum derzeit größten unternehmerischen deutsch-französischen Gemeinschaftsprojekt.“
Scholz ist als Bevollmächtigter protokollarisch einem Bundesminister gleichgestellt. Er vertritt die deutschen Länder vor allem in den Bereichen Bildung, Medien und Kultur. Damit hat die französische Regierung einen Ansprechpartner statt zahlreicher einzelner Minister der Länder. Zudem koordiniert der Bevollmächtigte die Länderauffassungen mit den außenpolitischen Belangen des Bundes im Bereich der kulturellen auswärtigen Beziehungen zu Frankreich.
Vor Scholz hatte Annegret Kramp-Karrenbauer, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, das Amt der Bevollmächtigten inne. Am 11. Dezember 2014 haben die Regierungschefinnen und -chefs der Länder der Bundesregierung vorgeschlagen, Bürgermeister Scholz zum deutsch-französischen Bevollmächtigten zu bestellen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.hamburg.de/kulturbevollm...