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19 Juli
2016

Deutsch-Französische Plattform "Schulen-Unternehmen"

Aus- und Weiterbildung

Die AHK Frankreich und die Académie de Paris haben ein gemeinsames Projekt „Schulen – Unternehmen“ ins Leben gerufen, um Schüler und Unternehmen besser zu vernetzen.

Ziel dieser deutsch-französischen Plattform ist die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, um der Jugend den Berufseinstieg wesentlich zu erleichtern.

Weiter Hinweise finden Sie hier:

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15 Juli
2016

Außenminister Steinmeier zum Anschlag in Nizza:

Außenminister Steinmeier sagte angesichts des Anschlags in Nizza:
"Ein Tag, der der Freude und dem Stolz auf die französische Nation gewidmet war, ist tragisch zu Ende gegangen und hat viele Menschen sinnlos in den Tod gerissen.‎ Friedlich feiernde Menschen mussten sterben oder ringen ums Überleben. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und dem ganzen französischen Volk. Wir trauern mit Frankreich‎ und stehen in diesen schweren Momenten fest an seiner Seite."

14 Juli
2016

Staatsminister Roth lädt zu europapolitischen Beratungen

3. Tegeler Sommerkonferenz

Frankreich, Schweden und Deutschland werden weiterhin die Europäische Integration voranbringen und sich auch in Zukunft für ein soziales und solidarisches Europa einsetzen. Bei der 3. Tegeler Sommerkonferenz am 11.07. in der Villa Borsig verabschiedeten die Europaminister dieser drei Länder eine gemeinsame Erklärung, die unter anderem mehr Investitionen in Arbeit und Bildung vorschlägt.
mehr:

4 Juli
2016

Deutsch-Französischen Parlamentspreis: Bewerbungsschluss 16. September 2016

Der Deutsche Bundestag und die Assemblée nationale verleihen seit 2008 alle zwei Jahre den Deutsch-Französischen Parlamentspreis für wissenschaftliche Arbeiten, die zu einer besseren gegenseitigen Kenntnis der beiden Länder beitragen.

Um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung können sich deutsche und französische Staatsbürger bewerben, die ein juristisches, wirtschafts-, sozial-, politik- oder anderes geisteswissenschaftliches Werk verfasst haben, das als selbständige Veröffentlichung erschienen ist. Gemeinschaftswerke von bis zu drei Verfassern können berücksichtigt werden, wenn sich alle Autoren gemeinsam bewerben und einen wesentlichen und nachvollziehbaren Beitrag zum Gesamtwerk geleistet haben.


Voraussetzungen

Die Arbeit muss in deutscher oder französischer Sprache abgefasst sein. Pro Bewerber wird nur jeweils eine Arbeit in das Verfahren aufgenommen. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen durch Dritte akzeptiert.

Der Bewerbung sind beizufügen:
- drei Exemplare des Werkes
- ein Bewerbungsschreiben von höchstens einer Seite
- ein Lebenslauf von höchstens zwei Seiten
- eine Zusammenfassung des eingereichten Werkes von höchstens drei Seiten

Der Einsendeschluss ist der 16. September 2016.

Deutsche Bewerber richten ihre Bewerbung an:

Deutscher Bundestag
Wissenschaftliche Dienste
Fachbereich WD 1
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel.: +49 (0)30 227 38630
Fax: +49 (0)30 227 36464
E-Mail: deutsch-franzoesischer-preis@bundestag.d

28 Juni
2016

Ein starkes Europa in einer unsicheren Welt

Gemeinsamer Beitrag des französischen Außenministers Jean-Marc Ayrault und Außenminister Frank-Walter Steinmeiers.

Die britische Entscheidung bedeutet einen Einschnitt in der Geschichte der europäischen Einigung. Mit Großbritannien verliert die Europäische Union nicht nur einen Mitgliedstaat, sondern auch Geschichte, Tradition und Erfahrung, die uns auf unserem gemeinsamen Weg in den letzten Jahrzehnten geprägt hat. Auch deshalb nehmen Deutschland und Frankreich mit Bedauern zur Kenntnis, dass das britische Volk für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt hat. Diese Entscheidung führt zu einer neuen Lage und sie wird Konsequenzen sowohl für Großbritannien, als auch für die gesamte EU haben.
mehr:

16 Juni
2016

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière ist auf Einladung seines französischen Amtskollegen, Bernard Cazeneuve, am 15. Juni 2016 zu politischen Gesprächen nach Paris gereist.

Ihm wurde dabei die seltene Ehre zuteil, als deutscher Bundesminister an der Sitzung des französischen Kabinetts teilzunehmen. Außerdem führte de Maizière Gespräche mit Mitgliedern des Innen- und EU-Ausschusses des französischen Parlaments (Assemblée Nationale) und traf auf die aus Deutschland entsandten Polizisten, die die französischen Behörden bei der Gewährleistung der Sicherheit bei der Fußball Europameisterschaft unterstützen.
mehr: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/K...

15 Juni
2016

Kein Weg zu weit: Frankreichs Außenminister Ayrault besucht Steinmeier in Brandenburg

Außenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Ayrault haben sich am Mittwoch (15.06.) in Brandenburg an der Havel getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Ukrainekrise und der Zusammenhalt in der Europäischen Union.

Willkommener Tapetenwechsel

Steinmeier und Ayrault kennen sich schon seit Jahrzehnten und haben in den unterschiedlichsten politischen Ämtern zusammengearbeitet - etwa als Franktionsvorsitzende der französischen Parti Socialiste beziehungsweise der deutschen Sozialdemokratischen Partei. Längst kann keiner mehr zählen, wie oft sie sich schon in ihren jeweiligen Hauptstädten besucht haben. Daher kam der Tapetenwechsel gelegen, als sich die beiden Außenminister in Steinmeiers politischer Heimat Brandenburg an der Havel trafen. Die Kulisse für die Gespräche bot das berühmte Dominikanerkloster Sankt Pauli.

Vor dem britischen Referendum

Die Delegationsgespräche drehten sich insbesondere um zwei aktuelle außenpolitische Themen. Gut eine Woche vor dem britischen Referendum über den Verbleib des Landes in der EU sprachen Steinmeier und Ayrault über die Gefahren durch rechtspopulistische und euroskeptische Strömungen in Europa. Beide waren sich einig, dass das Wiederaufflammen von Nationalismen am besten verhindert werden kann, indem die EU Handlungsfähigkeit beweist und zu vernünftigen Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit findet. Mit Blick auf das Referendum sagte Steinmeier: "Europa würde vieles fehlen, wenn Großbritannien sich für ein Austreten entscheiden sollte."

Umsetzung des Minsker Abkommens

Das zweite Thema steht schon allzu lang auf der Tagesordnung: Die Lage in der Ostukraine. Denn die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarung geriet zuletzt wegen der Uneinigkeit der Konfliktparteien zu Sicherheitsfragen und dem ausstehenden Lokalwahlgesetz ins Stocken. "Deutschland und Frankreich arbeiten mit aller Kraft daran, Fortschritte bei der Umsetzung des Minsk-Abkommens zu erzielen", so Steinmeier nach dem Gespräch. Gleichzeitig zum Brandenburger Treffen waren zu diesem Zweck Diplomaten aus Berlin und Paris nach Kiew gereist. Das gemeinsame Engagement für eine Lösung in der Ukraine verbindet die beiden Minister seit Beginn der Amtszeit Ayraults. Denn dessen erste Dienstreise führte ihn im Februar 2016 gemeinsam mit Außenminister Steinmeier nach Kiew.

Nach den Gesprächen unternahmen die beiden Minister noch eine gemeinsame Tour durch die Stadt Brandenburg an der Havel, inklusive Bootsfahrt. Denn wirklich guten Freunden zeigt man schließlich auch gerne sein Zuhause.

10 Juni
2016

Drittes Treffen der Europa-Abteilungen von Auswärtigen Amt und Quai d´Orsay in Berlin

Am 10. Juni 2016 fand in Berlin das jährliche Treffen der Europa-Abteilungen des Auswärtigen Amts und Quai d´Orsays statt. Auf der Tagesordnung standen aktuelle Themen der deutsch-französischen bilateralen Zusammenarbeit und der Europa-Politik. Unter Leitung der Abteilungsleiter, Pierre Lévy und Martin Kotthaus, sprachen die Teilnehmer über Migration, das bevorstehende britische EU-Referendum, hybride Bedrohungen, den Prozess zur Wiedervereinigung Zyperns und eine weitere Stärkung der Zusammenarbeit der auswärtigen Dienste Frankreichs und Deutschlands.

8 Juni
2016

6.deutsch-französischer Dialog zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am 7. Juni 2016 in Berlin

Botschafter Joachim Bleicker, Beauftragter für die Beziehungen zu den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, empfing am 7. Juni 2016 seinen französischen Kollegen, Botschafter Gilles Favret, Ambassadeur pour les Commissions intergouvernementales, la coopération et les questions frontalières, zur 6. Sitzung des deutsch-französischen Dialogs zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt. Beide Länder haben dieses informelle Gesprächsformat im Jahre 2009 eingerichtet, um Informationen über aktuelle Fragen der Kooperation der Grenzregionen auszutauschen und praktische Lösungen für Probleme zu initiieren, die einem noch engeren Zusammenwachsen des deutsch-französischen Grenzraums entgegenstehen. Zu den Teilnehmern des Dialogs gehören regelmäßig hohe Beamte und Mandatsträger der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland sowie der französischen Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine (künftig Région Grand Est).

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Die 6. Dialogrunde befasste sich vorwiegend mit dem Stand der Umsetzung der sog. Metzer Erklärung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die die beiden Regierungsbeauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Michael Roth, Staatsminister für Europa, und Harlem Désir, Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, anlässlich einer hochrangigen Konferenz am 7. Juli 2015 in Metz unterzeichnet haben. Die Metzer Erklärung knüpft an die Saarbrücker Erklärung von 2013 an und enthält ein Arbeitsprogramm, dessen Schwerpunkte die Verbesserung der beruflichen Mobilität junger Menschen, die weitere Integration der Arbeitsmärkte im Grenzraum und die Vermittlung der Partnersprache sind. Die Erklärung setzt überdies politische Zielvorgaben für wichtige Projekte in den genannten Bereichen, außerdem auch zu den Themen Verkehr, Energie, Umwelt, Kultur, Gesundheit und polizeiliche Zusammenarbeit. Die genannten Themen waren auch Gegenstand der Beratungen beim 6. Dialog in Berlin. Für 2017 ist in Deutschland eine weitere hochrangige Konferenz zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nach dem Vorbild von Saarbrücken und Metz geplant.

Metzer Erklärung vom 7. Juli 2015 zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

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6 Juni
2016

Markus Ingenlath, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks, erhält die Insignien eines Ritters der Ehrenlegion

Am 6. Juni erhielt Markus Ingenlath, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW), aus den Händen des französischen Botschafters, Philippe Etienne, die Insignien eines Ritters der Ehrenlegion.

In einer Feierstunde im Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendwerks, von Partnern in Regierung und Gesellschaft und begleitet von seiner Familie nahm Herr Ingenlath die Auszeichnung entgegen. Der Botschafter würdigte seinen Lebensweg und seine Arbeit für die Zusammenarbeit von Frankreich und Deutschland, der er neue Impulse verliehen hat. Markus Ingenlath dankte und erzählte, wie wichtig ein längerer Aufenthalt in einem fremden Land sei um die aktuellen Debatten zur Flüchtlingsfrage und Willkommenskultur zu verinnerlichen. In einer sehr politischen Rede erläutere Ingenlath die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen der Arbeit des DFJW und umriss, welche Mittel ihm dafür zur Verfügung stehen sollten. Das Auswärtige Amt ist stolz auf die Auszeichnung für Herrn Ingenlath und gratuliert herzlich. Die Reden finden Sie im Anhang.

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