Adenauer-de Gaulle-Preis

Grundlage
Der Adenauer-De Gaulle-Preis wurde am 22. Januar 1988 von beiden Regierungen anlässlich des 25. Jahrestages des Elysée-Vertrages durch einen Notenwechsel zwischen beiden Regierungen ins Leben gerufen und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, den sich beide Preisträger teilen. Er wird wechselnd in Berlin und in Paris verliehen.

Ziele
Der Adenauer-De Gaulle-Preis soll zum einen an die historische Leistung von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle erinnern, die mit der Unterzeichnung des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit im Elysée, dem Amtssitz des französischen Präsidenten, vor 40 Jahren das Werk der Aussöhnung zwischen dem deutschen und dem französischen Volk vollendeten und der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern Richtung und Ziel gaben. Er soll zum anderen aber auch die aktive Mitwirkung der Bürger beider Ländern an der Gestaltung der deutsch-französischen Partnerschaft anerkennen und fördern. Beide Regierungen möchten diesem Engagement, das sich durch eine Vielzahl von Programmen und Initiativen ausdrückt, so weit wie möglich entgegenkommen und ihm einen optimalen Rahmen zur Entfaltung bieten.

Organisation
Jedes Jahr wählt eine gemeinsame Jury die Preisträger aus. Sie setzt sich aus jeweils fünf deutschen und fünf französischen Mitgliedern zusammen. Den Vorsitz haben die beiden Beauftragten für die deutsch-französischen Beziehungen inne.

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