Adenauer-de Gaulle-Preis

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Adenauer-de-Gaulle-Denkmal in Berlin

Grundlage
Der Adenauer-De Gaulle-Preis wurde am 22. Januar 1988 von beiden Regierungen anlässlich des 25. Jahrestages des Elysée-Vertrages durch einen Notenwechsel zwischen beiden Regierungen ins Leben gerufen und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Er wird wechselnd in Deutschland und in Frankreich verliehen.

Ziele
Der Adenauer-De Gaulle-Preis soll an die historische Leistung von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle erinnern, die mit der Unterzeichnung des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit im Elysée, dem Amtssitz des französischen Präsidenten, vor 40 Jahren das Werk der Aussöhnung zwischen dem deutschen und dem französischen Volk vollendeten und der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern Richtung und Ziel gaben.

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Verleihung des Adenauer-de- Gaulle-Preises an das Deutsch-Französische Jugendwerk vor dem Sitz des Premierministers in Paris (2013)

Der Preis wurde zur Anerkennung und Förderung der aktiven Mitwirkung der Bürger beider Länder an der Gestaltung der deutsch-französischen Partnerschaft ins Leben gerufen. Er wird jedes Jahr an eine deutsche oder französische Persönlichkeit, Initiative oder Institution verliehen, die durch ihr Wirken einen herausragenden Beitrag zur Festigung der deutsch-französischen Freundschaft geleistet hat.

Beide Regierungen möchten diesem Engagement, das sich durch eine Vielzahl von Programmen und Initiativen ausdrückt, so weit wie möglich entgegenkommen und ihm einen optimalen Rahmen zur Entfaltung bieten.

Organisation
Jedes Jahr wählt eine gemeinsame Jury die Preisträger aus. Sie setzt sich aus jeweils fünf deutschen und fünf französischen Mitgliedern zusammen. Den Vorsitz haben die beiden Beauftragten für die deutsch-französischen Beziehungen inne, zur Zeit die beigeordnete Ministerin für europäische Angelegenheiten im französischen Außenministerium, Marielle de Sarnez und der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth.

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