Staatsminister Hoyer und sein französischer Amtskollege Lellouche begingen den „Deutsch-Französischen Tag“ (22. Januar 2010)

Die Unterzeichnung des Elysee-Vertrags vor 47 Jahren war ein mutiger politischer Schritt und zugleich der Grundstein für eine tiefe Freundschaft und Partnerschaft. Staatsminister Dr. Werner Hoyer und sein französischer Amtskollege Staatssekretär Pierre Lellouche legten am siebten Deutsch-Französischen Tag Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy Vorschläge für gemeinsame Initiativen vor.

Die Unterzeichnung des Elysee-Vertrags vor 47 Jahren war ein mutiger politischer Schritt und zugleich der Grundstein für eine tiefe Freundschaft und Partnerschaft. Staatsminister Dr. Werner Hoyer und sein französischer Amtskollege Staatssekretär Pierre Lellouche legten am siebten Deutsch-Französischen Tag Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy Vorschläge für gemeinsame Initiativen vor.

Hoyer und Lellouche würdigten beide den besonderen Charakter der deutsch-französischen Freundschaft. Es gehe jetzt darum, die Fackel weiterzureichen, betonte Lellouche. Daher habe er auch zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, eine deutsch-französische Europaschule in Berlin-Mitte besucht, an der die jungen Schüler wie selbstverständlich beide Sprachen lernen würden.

Das gemeinsame Papier enthält Ideen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und diente als Grundlage für den deutsch-französischen Ministerrat am 4. Februar und für Projekte der deutsch-französischen Agenda 2020.

Zukunftsthemen Jugend und Klima

Hoyer unterstrich, er und Lellouche hätten an diesem Tag bewusst Themen mit Zukunftsorientierung ausgewählt. So hätten sie das "Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)" in Potsdam besucht und dort die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Klimapolitik besprochen.

Zudem nahmen sie an der Preisverleihung für die Gewinner des Wettbewerbs „Jugend und Europa – Schüler machen Zeitung“ des Deutsch-Französischen Jugendwerks teil. Hoyer unterstrich, wie dieses Projekt Teil des Versuchs sei, eine europäische Öffentlichkeit herzustellen.
Deutsche und französische Schülerinnen und Schüler verfassten während eines Schüleraustauschs Artikel zu den Themen Deutschland, Frankreich und Europa.

Die Beiträge wurden in den Zeitungen der jeweiligen Heimatregion veröffentlicht, jeweils vierzig deutsche und französische Schulklassen beteiligten sich an dem Projekt. Der Wettbewerb sollte die Neugier auf das Nachbarland wecken, Einblicke in die journalistische Tätigkeit ermöglichen und Jugendliche speziell für europäische Fragestellungen sensibilisieren.

Zu den Preisträgern in diesem Jahr zählten Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein- Gymnasiums Berlin, des Annette von Droste-Hülshoff Gymnasiums Münster, der Roncalli Realschule in Ibbenbüren, des Gymnasiums Wesermünde in Bremerhaven, des Franziskanergymnasiums Kreuzburg in Großkrotzenburg und des Gymnasiums Mainz-Gonsenheim. Schülerinnen und Schüler aus ihren Partnerschulen in Paris, Colmar, Metz, Grenoble, Toulouse und der Bretagne, die die Artikel gemeinsam mit ihnen verfasst haben, waren ebenfalls nach Berlin gekommen.

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