Adenauer-de Gaulle-Preis

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Adenauer-de-Gaulle-Denkmal in Berlin

Der Adenauer-de Gaulle-Preis wurde anlässlich des 25. Jahrestages des Elysée-Vertrages am 22. Januar 1988 ins Leben gerufen und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Er wird abwechselnd in Deutschland und in Frankreich an Personen, Initiativen oder Institutionen verliehen, die durch ihr Wirken einen herausragenden Beitrag zur Festigung der deutsch-französischen Freundschaft geleistet haben.

Der Preis erinnert an die historische Leistung von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, die 1963 mit der Unterzeichnung des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit dem Werk der Aussöhnung zwischen dem deutschen und dem französischen Volk und der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern entscheidende Impulse gaben.

Er soll die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger beider Länder an der Gestaltung der deutsch-französischen Partnerschaft anerkennen und fördern und diesem Engagement einen Rahmen zur Entfaltung bieten. Der Preis wird von den beiden Beauftragten für die deutsch-französischen Beziehungen verliehen, zur Zeit der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, und die Ministerin für europäische Angelegenheiten im französischen Außenministerium, Nathalie Loiseau. Die beiden Beauftragten stützen ihre Wahl auf den Vorschlag einer deutsch-französischen Jury, die sich aus Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Medien, Wissenschaft und Wirtschaft zusammensetzt und die Vielfalt beider Gesellschaften widerspiegelt.

Die aktuellen Jurymitglieder wurden im Frühjahr 2017 auf Vorschlag der Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit durch die Außenminister für einen Zeitraum von vier Jahren berufen.

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Preisverleihung durch Nathalie Loiseau und Michael Roth (2017)

Der Jury gehören von deutscher Seite an: Professor Dr. Bénédicte Savoy, Professorin an der TU Berlin, Daniel Hager, Unternehmer im Saarland und im Elsass, Dr. Franziska Brantner, Bundestagsabgeordnete für Heidelberg und die Bergstraße, Tobias Bütow, Vorsitzender des Deutsch-Französischen Kulturzentrums in Nizza, und Peter Boudgoust, Präsident von arte.

Der Jury gehören von französischer Seite an: Frau Béatrice Angrand, Generalsekretärin des Deutsch-Französischen Jugendwerks, Frau Nawel Rafik-Elmrini, stellvertretende Bürgermeisterin von Straßburg für europäische und internationale Beziehungen, Herr Karl de Meyer, Chefredakteur von Les Echos weekend, Herr David Capitant, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Paris I und Vizepräsident der Deutsch-Französischen Universität, und Herr Gunnar Gräf, Professor an der École supérieure de commerce de Paris, Unternehmer und Botschafter der French-Tech in Berlin.

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